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Neues Ligakonzept

Grundkonzept:

Die PGL GERMANY wird wie die olympischen Spiele zunächst als Non-Profit Gesellschaft eingeordnet.

Bei einer Non-Profit Gesellschaft geht es nicht um Gewinn, sondern um die Sache selber, nämlich den Sport; trotzdem müssen alle Kosten der Liga finanziert werden, sowie der Aufwand der Organisation.

Finanzkonzept:

Die Kosten der Liga sollen die Spieler tragen, da die Spieler diejenigen sind, die die Liga (z.B. Software, Service und Support) in Anspruch nehmen und Spass damit haben. Damit sollen immer alle Kosten der Liga durch die Inanspruchnehmer (Spieler) der Liga gedeckt sein.

Einnahmen (durch Teilnahmegebühren) = Ausgaben der Liga

Falls:

- Einnahmen durch Teilnahmegebühren < Kosten der Liga -> Erhöhung der Teilnahmegebühren

- Einnahmen durch Teilnahmegebühren > Kosten der Liga -> Verminderung der Teilnahmegebühren

 

Aufbau: 

Der Aufbau der Liga und ihrer Qualität im technischen und organisatorischen Bereich geschieht über Zwischenschritte, da die Ausgaben immer durch die Einnahmen gedeckt werden müssen. Eine langfristige Aufbaustrategie vom Kleinen über die Mitte zum Großen ist der sicherste und beste Weg.

 

Marketing: 

Durch den Vergleich mit anderen Ligen darf die Teilnahmegebühr aber weder zu niedrig noch zu hoch sein, da sich der Betrag dem Umfeld anpassen sollte. Die Teilnahmegebühr variert um einen Betrag von 15 Euro pro Saison, den der Marktführer verlangt. Die Qualität der Liga im technischen (Software) und organisatorischen Bereich (Service & Support) muss sich dann aber auch am Marktführer orientieren und ausrichten.

Das Preis-Leistungsverhältnis des Produktes des Marktführers ist die Orientierung.

Als Ziel hat die Organisation der PGL Germany die Erreichung der Qualität der Liga des Marktführers und einen Preis von 15 Euro pro Saison als Teilnahmegebühr für die Spieler. Da im Jahr 1999 der Marktführer keine Teilnahmegebühr für die Liga verlangt hat und es WoW-Turniere noch nicht gab, konnte die PGL Germany damals eigentlich auch kein Geld für die Liga verlangen.

Organisation: 

Die Liga soll einmal groß sein. 

Die Qualität der Liga in der Organisation (Service & Support) soll nicht durch ihre Größe leiden.  Die Größe der Organisation der Liga richtet sich nach Ligagröße, d.h. der Anzahl der Spieler.

Falls:

- Organisation der Liga > Größe (Spieleranzahl) der Liga es erfordert -> Organisation verringert

- Organisation der Liga < Größe (Spieleranzahl) der Liga es erfordert -> Organisation erhöht

Die Kosten der Organisation sollen durch die Teilnahmegebühren der Spieler gedeckt sein.  

Die Ausgaben für die Organisation der Liga sind aber nicht alle Ausgaben der Liga, deshalb gilt:

Ausgaben für die Organisation < Einnahmen der Liga durch Teilnahmegebühren.


Technik: 

Durch technische Massnahmen (Software + Hardware) soll die Qualität der Liga ( korrekte Technik, einwandfreier Turnierablauf und die Einhaltung der Spielregeln) garantiert werden. Die Software muss zunächst hergestellt werden, womit im Vorfeld Ausgaben entstehen, die dann durch die Einnahmen im Nachhinein gedeckt werden müssen. Auch zukünftige Verbesserungen der Software (Patches & Updates) müssen finanziert werden. Die Hardware (Server) müssen zunächst eingekauft und eingerichtet werden. Die Vorfinanzierung der Hardware muss auch durch die Einnahmen im Nachhinein gedeckt werden, ebenso müssen nötige zukünftige Hardwareupgrades finanziert werden können. Die Hardware muss irgendwann erneuert werden. Variable und feste technische Kosten (Traffikkosten, Serverkosten) müssen durch die Teilnahmegebühren der Spieler gedeckt sein. Die technischen Kosten sind kleiner als die Gesamtkosten der Liga. Deshalb gilt:

Technische Ausgaben der Liga < Einnahmen der Liga durch Teilnahmegebühren




Veranstaltung:

Die Veranstaltung für das Spielfinale soll so groß sein, wie es der Grösse der Liga entspricht:

- Hat die Liga nur wenige Spieler soll es eine kleine Veranstaltung sein.

- Hat die Liga viele Spieler soll es eine große Veranstaltung sein.

Die Begründung dafür ist, daß die Veranstaltung finanziert werden muss durch die Besucher. Die Anzahl der Besucher der Veranstaltung ist von der Grösse der Interessentengruppe abhängig. Interessenten für die Veranstaltung sind vorallem die Ligateilnehmer. Die Veranstaltungskosten werden grundsätzlich von den Besuchern der Veranstaltung getragen (mit Eintrittsgeldern und den Verkauf von Speisen und Getränken) und nebenbei durch andere Personen (Zuschauer & Sponsoren).

Einnahmen der Veranstaltung = Ausgaben der Veranstaltung

Gegebenenfalls kann man noch weitere Interessenten der Zielgruppe (Spieler) durch Werbemaß-nahmen in entsprechenden Zeitschriften als Besucher der Veranstaltung hinzugewinnen. Falls Interessenten das Spielfinale über das Internet "live" mitverfolgen möchten, kann man ihnen eine Übertragung gegen eine gewisse Gebühr ermöglichen. Sponsoren könnten Veranstaltungskosten reduzieren. Sponsoren werden erst durch eine gewisse Größe des Ganzen gewonnen werden können, ebenso wie das Interesse der Presse, daß im Zusammenhang mit dem Sponsoring steht. Solange die Liga noch klein ist, müssen viele Kosten von den Besuchern der Veranstaltung getragen werden, bzw. man muss das Ganze schlicht, sparsam und rationell durchführen. Ligateilnehmer die nicht zu den Besuchern oder Zuschauern der Veranstaltung gehören, sollen auch nichts bezahlen für die Veranstaltung. Die Teilnahmegebühren der Ligaspieler werden nicht für die Veranstaltung verwendet. Der PGL Germany ist es wichtig, eine Veranstaltung mit Spielfinale unter kostendeckenden Aspekten durchzuführen. Es soll kein Gewinn mit der Veranstaltung gemacht werden, sondern nur die Kosten gedeckt und der Aufwand an Organisation vergolten werden...